Ein umgestürzter LKW hat in der Nacht von Donnerstag auf Freitag am Landshuter Kaserneneck für einen rund zweistündigen Feuerwehreinsatz gesorgt.
Der LKW kam gegen 23:00 in Fahrtrichtung Landshut kurz vor der Ampelanlage ins Rutschen und stürzte anschließend seitlich im Bankett um. Dabei wurde vor allem im Heckbereich stark beschädigt und verlor auch einen Teil der Ladung. Der Fahrer wurde nicht im Führerhaus eingeklemmt, konnte dieses aber wegen der Lage des LKW auch nicht aus eigener Kraft verlassen. Durch die Feuerwehr wurde der LKW zunächst gesichert. Anschließend wurden eine Rettungsplattform sowie Steckleiterteile vorgenommen, um dem Fahrer aus dem Führerhaus zu helfen. Er wurde zur weiteren Beurteilung an den Rettungsdienst übergeben.
Hierbei stellten sich aber, soweit der Feuerwehr bekannt ist, keine schwerwiegenderen Verletzungen raus, so dass der Fahrer vor Ort bleiben konnte. Parallel wurde durch die Einsatzkräfte eine umfangreiche Verkehrsabsicherung aufgebaut und in Folge der spiegelglatten Straßenverhältnisse und mehrerer liegengebliebener LKW im Steigungsbereich der gesamte Kasernenberg für rund 90 Minuten zwischen dem Kaserneneck und der Abfahrt an der JVA komplett gesperrt.




Durch die Polizei wurden Räum- und Streufahrzeuge des zuständigen Straßenbaulastträgers angefordert. Der umgestürzte LKW wurde durch die Feuerwehr wieder aufgestellt und soweit gesichert. Nach Abschluss aller Arbeiten konnte die B299 kurz nach 1:00 nachts wieder für den Verkehr freigegeben werden. Der LKW wurde durch die Polizei abgesichert und blieb bis zum Umladen der Ladung durch eine Spedition vor Ort. Im Einsatz waren unter der Leitung von Stadtbrandrat Sebastian Öllerer und Stadtbrandinspektor Martin Dax die Löschzüge Stadt, Hofberg und Schönbrunn.
Fotos: FF Landshut